Über mich
Was mich antreibt?
Schon als Kind, wenn man mich fragte, was ich einmal werden möchte, hatte ich zwei Wünsche: etwas mit Malen – und etwas mit Menschen. Heute erfüllt es mich mit großer Dankbarkeit, dass ich beides miteinander verbinden darf. In meinen Kunstkursen lebe ich genau diese Verbindung: Zum einen das Miteinander – Menschen zu begegnen, sie zu begleiten und zu ermutigen. Zum anderen das Gestalten – meine eigenen Designs zu entwickeln und in die Welt zu tragen.
Meine Werte dabei sind klar: Ich möchte zeigen, dass jeder Mensch malen kann. Für mich gibt es kein „Ich kann das nicht“. Denn wenn wir aufhören, uns zu vergleichen, und stattdessen aus unserer eigenen Kraft heraus gestalten, entsteht etwas wahrhaft Schönes. Jeder darf auf seine Weise malen – so, wie es ihm guttut und Freude schenkt. Immer wieder erlebe ich, wie dankbar Menschen sind, wenn sie ihre eigene Ausdrucksform und ihr eigenes Tempo entdecken dürfen. Und es ist mir ein Herzensanliegen, in meinen Kursen nicht nur Kreativität, sondern auch ein liebevolles Miteinander zu fördern. Denn wenn wir gemeinsam gestalten, können wir so viel mehr erreichen.
Neben dieser Arbeit mit Gruppen liegt mir noch ein weiterer Bereich meines Schaffens besonders am Herzen: das transzendente Malen, Kakaozeremonien und Trommelreisen. Diese Heilungsarbeit öffnet Räume der Verbindung – zu uns selbst, zueinander und zur Natur. Sie erinnert uns daran, dass wir Teil eines großen Ganzen sind. Wenn wir uns selbst liebevoll nähren und für uns sorgen, schenken wir gleichzeitig auch Mutter Erde Fürsorge und Heilung. Die Zeremonien gehen weit über Entspannung hinaus und helfen uns zu verstehen und Mut für unseren Weg zu schöpfen.
Durch meine Kurse und Zeremonien möchte ich genau diese Verbundenheit stärken: zu uns selbst, zu unserer Kreativität und zu der Kraft, die uns alle trägt.
Was mich qualifiziert?
Die Liebe zum Leben hat mich dahin geführt, wo ich heute stehe. Ein wacher Blick für Menschen und für das Miteinander prägt meinen Weg ebenso wie die Erfahrung, zwei Kinder auf ihrem Weg ins Jugend- und Erwachsenenalter begleiten zu dürfen. Dabei habe ich viel darüber gelernt, wie wichtig Wertschätzung, Vertrauen und ein echtes „Miteinander“ sind.
Natürlich bringe ich auch weltliche Qualifikationen mit: Als gelernter Konstrukteur habe ich die Liebe zum Detail entdeckt – eine Fähigkeit, die mir bis heute in vielem zugutekommt. Später folgten ein Grafikdesignstudium sowie zahlreiche Kunstkurse, in denen ich schon als Jugendliche bei großartigen alten Lehrmeistern in Erfurt Techniken wie Federzeichnung, Illustration oder Aquarell erlernen durfte. Diese Vielfalt an Ausdrucksformen inspiriert mich bis heute. Den größten Teil hat mir das Leben selbst beigebracht: das Selbststudium, das immer wieder neugierige Hineinwachsen in Neues. Instrumentalische Begleiter wie meine Erdheilungstrommel (Seelenrund), Trommeln oder die Handpan sind zu mir gekommen, ohne dass ich es geplant hätte – und durch Hören, Spielen und Verbinden sind sie Teil meines Weges geworden.
So haben es Künstler schon immer getan: Sie haben ausprobiert und haben sich im Eigenstudium das erschlossen, was für sie wesentlich war. Ich glaube zutiefst, dass dies mindestens so wichtig ist wie jede Ausbildung. Denn das Leben selbst zeigt uns am klarsten, wo unsere Grenzen liegen und auch unsere Potentiale. Besonders prägend war für mich, nach der Ausbildung im Transzendenten Malen- anfangs nur für mich selbst gedacht –, wie schnell Menschen über das Kritzeln und Zeichnen an ihre ureigenen Wunden und Themen kommen. Das zu begleiten erfüllt mich mit Dankbarkeit. Diese Methode ist ein wunderbares Werkzeug, um Menschen nicht nur Kreativität näherzubringen und herauszufinden, was gerade wichtig ist, sondern ihnen auch unterstützend zur Seite zu stehen, wenn Themen und Gefühle sich zeigen.
Atelierblicke
Von Wolle bis Wasserfarbe – was in meinen Kursen und im Atelier entsteht.











































